Website für Handwerker - Inhalte, die Anfragen bringen
Erfahren Sie, welche Inhalte eine Website für Handwerker braucht, um Anfragen zu generieren - von Hero-Bereich bis Kontaktformular.
Viele Handwerksbetriebe investieren in eine Website und wundern sich, warum trotzdem kaum Anfragen reinkommen. In der Praxis liegt es selten am “Design”, sondern fast immer an den Inhalten: Was sieht ein potenzieller Kunde in den ersten 10 Sekunden, versteht er sofort Ihr Angebot, und bekommt er genug Vertrauen, um wirklich anzurufen oder das Formular zu senden?
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, welche Inhalte eine Website für Handwerker braucht, damit sie nicht nur gut aussieht, sondern messbar Anfragen bringt. Fokus: lokale Kundschaft in der Schweiz, schnelle Entscheidungswege und eine Seite, die auf Conversion optimiert ist.
Was eine Website für Handwerker leisten muss (damit Anfragen entstehen)
Bei Handwerksleistungen suchen Menschen meist nicht “irgendwann”, sondern dann, wenn ein konkretes Problem da ist: Offerte für eine Renovation, defekte Heizung, neue Kueche, Malerarbeiten vor dem Einzug. Ihre Website sollte deshalb drei Dinge sehr schnell liefern:
- Klarheit: Was machen Sie genau, für wen, in welcher Region?
- Vertrauen: Warum gerade Sie? Beweise statt Behauptungen.
- Nächster Schritt: Kontakt in 1 Klick, ohne Hürden.
Wenn eines davon fehlt, springen Interessenten ab und klicken auf den nächsten Betrieb.
Die ideale One-Page-Struktur (für lokale Handwerksbetriebe)
Eine One-Page kann hervorragend funktionieren, wenn sie richtig aufgebaut ist: Sie fuehrt den Besucher in einem logischen Ablauf von “Problem” zu “Kontakt”. Das ist besonders effektiv, wenn Sie schnell online sein möchten und eine schlanke Website bevorzugen.
Die folgende Struktur ist für viele Gewerke praxiserprobt.
1) Hero-Bereich: Ihr Angebot in einem Satz + sofortiger Kontakt
Der Hero-Bereich ist der wichtigste Abschnitt Ihrer Website. Er entscheidet, ob jemand bleibt.
Muss rein:
- Eine klare Leistungszeile mit Ortsbezug
- 1 bis 2 Handlungsaufforderungen (z.B. “Offerte anfragen”, “Anrufen”)
- Kurzargumente, die Einwaende reduzieren (z.B. Reaktionszeit, Garantie, “aus der Region”)
Beispiel-Formulierungen (anpassen):
- “Sanitär und Heizung in Zuerich und Umgebung, saubere Arbeit, schnelle Termine.”
- “Malerarbeiten für Wohnungen und Einfamilienhaeuser im Aargau, Offerte in 48 Stunden.”
Wichtig: Vermeiden Sie Floskeln wie “Qualitaet zu fairen Preisen” ohne Beleg. Das glaubt niemand, solange es nicht unterfuettert wird.
2) Leistungen: Nicht “alles”, sondern die buchbaren Jobs
Viele Websites listen Gewerke wie in einem Branchenbuch. Besser ist: Zeigen Sie konkrete, häufig nachgefragte Leistungen, die ein Kunde wiedererkennt.
Statt “Elektroinstallationen” lieber:
- “Licht und Steckdosen nachruesten”
- “Sicherungskasten prüfen und modernisieren”
- “Wallbox Installation”
So matchen Sie Suchintention und erhoehen die Chance, dass jemand denkt: “Genau das brauche ich.”
3) Einsatzgebiet: Lokal sichtbar werden (ohne Keyword-Stuffing)
Für lokale Anfragen ist der Ortsbezug entscheidend. Machen Sie es einfach und ehrlich:
- “Einsatzgebiet: Stadt + Umgebung, Region, Kanton”
- Optional: wichtige Orte als Liste, wenn Sie dort wirklich arbeiten
Das hilft nicht nur Nutzern, sondern auch Suchmaschinen, Ihre Relevanz einzuordnen. Für lokale Praesenz ist zudem ein gepflegtes Google Unternehmensprofil ein zentraler Hebel (Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos, Bewertungen).
4) Vertrauen: Referenzen, Fotos, Bewertungen, Zertifikate
Handwerk ist Vertrauenssache, weil Kunden das Ergebnis oft erst nach Tagen oder Wochen beurteilen können. Sie brauchen deshalb “Beweise”.
Starke Vertrauenselemente:
- Vorher-Nachher-Fotos oder Projektgalerie (real, nicht Stockfotos)
- Kurze Fallbeispiele: Ausgangslage, Loesung, Dauer
- Kundenstimmen (mit Ort oder Projektart, wenn möglich)
- Zertifikate, Mitgliedschaften, Marken, mit denen Sie arbeiten (nur echte)
Wenn Sie Bewertungen verwenden, achten Sie darauf, dass sie nachvollziehbar sind. Am saubersten ist die Verknüpfung mit Ihrer Bewertungsquelle (z.B. Google).
5) Ablauf: Was passiert nach der Anfrage?
Viele springen ab, weil sie nicht wissen, wie es weitergeht. Ein kurzer Ablauf nimmt Unsicherheit.
Gute Inhalte dafür:
- “Anfrage senden”
- “Kurzer Rueckruf für Klaerung”
- “Besichtigung / Massaufnahme” (falls relevant)
- “Offerte”
- “Ausführung + Abnahme”
Halten Sie es kurz und konkret. Je klarer der Prozess, desto eher kommt die Anfrage.
6) Preise: Orientierung geben, ohne sich zu verbrennen
“Was kostet das?” ist eine der häufigsten Fragen. Wenn Sie gar nichts sagen, verlieren Sie preissensible, aber durchaus gute Kunden.
Sie müssen keine Fixpreise versprechen. Was gut funktioniert:
- Richtpreise für typische Arbeiten (“ab”, “je nach Aufwand”)
- Erklaerung, wovon der Preis abhaengt
- Hinweis auf kostenlose oder kostenpflichtige Besichtigung (nur wenn es stimmt)
Das Ziel ist nicht, alles vorab zu kalkulieren, sondern Reibung zu reduzieren.
7) Kontakt: So wenig Hürden wie möglich
Im Kontaktbereich entscheiden Sekunden. Machen Sie den nächsten Schritt extrem einfach.
Best Practices:
- Klickbare Telefonnummer (mobil besonders wichtig)
- Kurzes Formular (Name, Telefon oder E-Mail, kurze Beschreibung)
- Öffnungszeiten oder Erreichbarkeit
- Optional: “Rueckruf anfordern” als klarer CTA
Wenn Sie viele Anfragen über das Smartphone erhalten, ist “Mobile-first” nicht nett, sondern Pflicht.
Welche Inhalte bringen in der Praxis am meisten Anfragen?
Nicht jeder Abschnitt hat den gleichen Hebel. Diese Übersicht hilft, Prioritaeten zu setzen.
| Inhaltselement | Warum es Anfragen steigert | Typische Fehler |
|---|---|---|
| Klares Leistungsversprechen im Hero | Besucher verstehen sofort “bin ich richtig?” | Allgemeine Floskeln, kein Ortsbezug |
| Konkrete Leistungen (Job-to-be-done) | Trifft Suchintention und senkt Rueckfragen | Zu breite Liste ohne Beispiele |
| Referenzen und echte Projektfotos | Belegt Kompetenz, reduziert Risiko | Stockbilder, keine Details |
| Kundenbewertungen | Social Proof wirkt stark bei lokalen Services | Veraltete oder unglaubwuerdige Zitate |
| Ablauf in 3 bis 5 Schritten | Nimmt Unsicherheit, erhoeht Kontaktquote | Zu lang, zu technisch |
| Kontakt in 1 Klick | Senkt Huerde für schnelle Entscheidungen | Verstecktes Formular, kein Telefon |
Conversion-Texte: 7 Formulierungen, die für Handwerker funktionieren
Sie müssen nicht “verkaufen”, aber Sie sollten klar führen. Hier sind Textbausteine als Inspiration:
- “Offerte anfragen (Antwort innerhalb von …)” (nur angeben, wenn realistisch)
- “Kostenlose Erstberatung” (nur falls Sie sie wirklich anbieten)
- “Saubere Übergabe und transparente Offerte”
- “Termintreu, auch für dringende Reparaturen” (nur wenn Sie Notfaelle abdecken)
- “Arbeiten in bewohnten Wohnungen, staubarm und ordentlich”
- “Fixe Ansprechpartnerin oder fixer Ansprechpartner”
- “Regional unterwegs in …”
Der wichtigste Punkt: Schreiben Sie so, wie Ihre Kunden sprechen, nicht wie ein Prospekt.
SEO-Grundlagen für eine Handwerker-Website (ohne Technik-Overload)
Eine Website kann die besten Inhalte haben, wenn sie technisch langsam ist oder Suchmaschinen sie schlecht einordnen können, verlieren Sie Potenzial.
Worauf es bei einer schlanken One-Page besonders ankommt:
Lokale Relevanz
- Ortsbezug in Title, Überschriften und Text (natuerlich, nicht übertrieben)
- Konsistente Firmendaten (Name, Adresse, Telefon) auf Website und im Google Unternehmensprofil
Saubere Struktur
- Eine klare H1 (z.B. “Maler in Winterthur”)
- Logische H2-Abschnitte (Leistungen, Referenzen, Kontakt)
Geschwindigkeit und Mobilfreundlichkeit
Google betont seit Jahren die Bedeutung von nutzerfreundlichen Seiten, insbesondere mobil. Orientierung geben die Core Web Vitals in der Google-Dokumentation.
Wenn Sie Inhalte “schwer” machen (riesige Bilder, zu viele Effekte), kostet das Anfragen, weil Nutzer abspringen.
Strukturierte Daten (wenn sinnvoll)
Für lokale Unternehmen kann strukturierte Auszeichnung helfen, Informationen besser zu verstehen. Das ist kein Muss, aber ein Plus, wenn es korrekt umgesetzt wird.
Mini-Checkliste: Ihre Website ist anfragebereit, wenn …
Sie können diese Liste 1:1 als Qualitaetssicherung nutzen:
- Im ersten Bildschirm ist klar: Leistung + Region + CTA
- Telefonnummer ist klickbar, Kontakt ist nie “weit weg”
- Leistungen sind konkret beschrieben, nicht nur Kategorien
- Es gibt echte Bilder, Referenzen oder Projekte
- Bewertungen oder Kundenstimmen sind sichtbar
- Ablauf nach der Anfrage ist erklaert
- Öffnungszeiten oder Erreichbarkeit sind angegeben
- Seite lädt schnell und ist mobil gut bedienbar
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Inhalte braucht eine Website für Handwerker mindestens?
Ein klares Leistungsversprechen (mit Region), konkrete Leistungen, Referenzen oder Bewertungen, ein kurzer Ablauf und ein extrem einfacher Kontaktbereich.
Reicht eine One-Page Website für einen Handwerksbetrieb?
In vielen Fällen ja, vor allem für lokale Betriebe mit klaren Leistungen. Entscheidend ist die Struktur: Hero, Leistungen, Vertrauen, Ablauf, Kontakt. Wenn Sie sehr viele Gewerke oder Standorte abdecken, kann eine Mehrseiten-Struktur sinnvoll sein.
Soll ich Preise auf der Website nennen?
Wenn möglich, geben Sie zumindest Orientierung (z.B. “ab”-Preise oder typische Preisrahmen). Das reduziert Absprünge und filtert unpassende Anfragen, ohne dass Sie Fixpreise versprechen müssen.
Wie bekomme ich mehr lokale Anfragen über Google?
Kombinieren Sie eine saubere Website mit einem gepflegten Google Unternehmensprofil, konsistenten Kontaktdaten und echten Bewertungen. Ergaenzen Sie den Ortsbezug in Ihren Inhalten, ohne ihn kuenstlich zu übertreiben.
Was sind die häufigsten Fehler auf Handwerker-Websites?
Unklare Leistungen, keine Vertrauensbeweise (Projekte, Bewertungen), versteckte Kontaktmöglichkeiten, langsame Ladezeiten und Texte ohne Ortsbezug.
Website, die Anfragen bringt (ohne monatelanges Projekt)
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